Depression

Depressionen sind kein Tabuthema mehr, fast täglich sind Berichte darüber in den Medien zu finden.

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Blackpearl
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Depression

Beitrag von Blackpearl » Mi 25. Mär 2015, 15:40

Depressionen,

vor wenigen Jahren noch totgeschwiegen, sind heute in aller Munde. Sie können jeden treffen und sind weiter verbreitet, als man annimmt. Trotzdem gilt es immer noch als Makel, psychisch krank zu sein. Der Umgang mit der Krankheit wird dadurch für Betroffene nicht leichter.

Grund genug genauer hinzuschauen, sich Wissen anzueignen und dieses zu verbreiten. Von einer Depression spricht man, wenn die Stimmungslage stark und langanhaltend (ab zwei Wochen durchgängig) gestört ist und man nicht mehr in der Lage ist, das normale private und berufliche Leben aufrecht zu erhalten.

Symptome für eine Depression können sein:

Schlafstörungen,
Erschöpfungszustände,
Ruhelosigkeit,
Appetitmangel,
Morgentiefs,
Schmerzen,
extreme Schuldgefühle,
Verlust des Selbstwertgefühls,
Desinteresse an Dingen, die früher Freude bereitet haben,
Hoffnungslosigkeit,
Grübelzwang,
Suizidgedanken
Rückzug (!)
Selbst-, und Fremdabwertung
eingeschränkte Konzentration
Verlust von Tagesstruktur

und manche Menschen haben auch ein nachmittags/abend-Tief..
.


Wenn man den Verdacht hat, an einer Depression erkrankt zu sein, sollte man sich vertrauensvoll an seinen Hausarzt wenden und mit ihm die weitere Vorgehensweise besprechen. Im Normalfall
ist die Überweisung an einen Psychiater nötig.

Depressionen sind heutzutage mit Medikamenten recht gut behandelbar. Alternativ oder ergänzend kann man einen Psychotherapeuten hinzuziehen, der verschiedene Möglichkeiten hat, die bestehenden Probleme gemeinsam mit dem Klienten zu bearbeiten.

Zwei Sätze noch zum Schluss. Depression ist eine anerkannte Krankheit, kein Zeichen persönlicher Schwäche oder das Unvermögen, sich zusammenzureißen. Wenn wir uns darüber klar werden, ist Depression sowohl für die Betroffenen als auch für deren Angehörige in Zukunft sicher einfacher zu händeln.

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