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 Betreff des Beitrags: Psychosomatische Beschwerden
BeitragVerfasst: Sa 11. Apr 2015, 00:58 
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Registriert: Mo 2. Feb 2015, 14:30
Beiträge: 1706
"Der Körper ist der Übersetzter der Seele ins Sichtbare" (von Christian Morgenstern)


Unsere seelische Verfassung hat einen grossen Einfluss auf unsere körperliche Gesundheit.
Etwa ein viertel der Patienten die ihren Hausarzt aufsuchen, leiden unter Beschwerden, deren Ursache medizinisch nicht erkannt und geheilt werden können.

Dies können unterschiedliche Krankheitsbilder sein, wie zum Beispiel

Hautausschlag
Chronische Schmerzen
Magenbeschwerden
geschwächtes Immunsystem
Zahnschmerzen und viele mehr

Es können auch mehrere Symptome auftreten und jeder hat seine "persönlichen Schwachstellen"

Oftmals beginnt eine Odyssee von einem Facharzt zum nächsten, ohne das man der Ursache der Erkrankung auf die spur kommt.

Und dies alles führt wiederum dazu, das die Psyche darunter leidet. Man fühlt sich unverstanden und hilflos. Begleitet von den Gedanken, das man simuliert und nich ernst genommen wird.

Doch psychosomatische Beschwerden sind eine ernstzunehmende Erkrankung.

Unsere Gedanken beeinflussen unser Wohlbefinden.
Negative Gedanken und Grübeleien wirken sich negativ auf unseren Körper aus.
Und zwar bei jedem anders. Und oftmals ist es eine Spirale die sich immer weiter verbreitet.
Ein "Teufelskreis"

Passend dazu, ein paar "Redensarten" die dies gut beschreiben.

"Sich etwas zu Herzen nehmen"
"Situationen die an die Nieren gehen"
"Konflikte schlagen auf den Magen"
"Die Zähne zusammenbeissen"
"Sich die haare raufen"


Um nur einige zu nennen. Und es steckt viel wahres dahinter.


Ich selbst bin davon betroffen und leide seit vielen Jahren unter verschiedenen psychosomatischen Beschwerden, über die ich noch erzählen werde.


Bis dahin erstmal herzliche grüsse und danke für euer Interesse
Eure Blackpearl

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 Betreff des Beitrags: Re: Psychosomatische Beschwerden
BeitragVerfasst: So 12. Apr 2015, 16:48 
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Registriert: Mo 2. Feb 2015, 13:00
Beiträge: 1077
Mein Bild Bild Bild Beitrag :jippie: ist für dich, liebe Perle.

Ich kenne die Sache mit den psychosomatischen Beschwerden, den Schmerzen und dem geschwächten Immunsystem leider zu gut. Irgendwo hatte ich es ja schon mal geschrieben.... kurz vor meinem Zusammenbruch war ich Dauergast beim Arzt. Meine Seele hat immer lauter versucht, sich Gehör zu verschaffen. Bandscheibenvorfall, Hörsturz, immer neue Infekte, Untersuchungen, MRTs, Röntgen.... und es wurde nichts gefunden. Dabei hatte ich mir heimlich immer gewünscht, dass endlich mal irgendwas gefunden würde..... irgendeine schreckliche organische Krankheit, die mich ins Krankenhaus zwingt wo man sich um mich KÜMMERT. Naja... das war nichts. Zum Glück. Aber so eine Krankheit hätte ich verkaufen können.... vielleicht hätte sogar jemand Mitleid gehabt. Aber was Psychisches?

Etwas nachgelassen haben diese Beschwerden, als ich AU wurde. Ich hatte den Schritt gemacht, mich krank zu melden und etwas Druck war genommen. Die Magenschmerzen wurden weniger, und die Infekte auch (vielleicht lag das auch daran, dass ich nicht mehr mit der Bahn gefahren bin :bubble: ). Ganz lange hatte ich noch mit Rückenschmerzen zu tun; ich war von Kopf bis Fuß verkrampft - eine Dauerbaustelle für meinen Physiotherapeuten.

Und ja.... seitdem die Rente bewilligt ist, bin ich fast schmerzfrei; nur der Tinnitus ist noch Dauergast. Ich fürchte aber, dass sich das bald wieder ändern wird.... in ziemlich genau 12 Monaten endet die Rentenbewilligung und ich muss rechtzeitig einen neuen Antrag stellen.

Papiere.... Formulare.... Hilflosigkeit.... und vor allem wieder Angst. Schmerzen.

_________________
Life is no sugarlicking :itscoolman:

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 Betreff des Beitrags: Re: Psychosomatische Beschwerden
BeitragVerfasst: Do 25. Jun 2015, 23:19 
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Registriert: Mo 2. Feb 2015, 14:30
Beiträge: 1706
Lange hat's gedauert.
Jetzt versuche ich es

Ehrlich gesagt sind mir meine Beschwerden lange Zeit gar nicht bewusst gewesen. Meine nie wahr genommenen "Problemen" (Schmerzen) - bzw. ich war auch zu beschäftigt um es richtig wahr zu nehmen. Denn am Anfang waren Schmerzen Nebensache. Und die Arbeit ging vor. Und ich wollte ja auch für Freunde und Bekannte "funktionieren". Außerdem hatte ich meine Oma, die meine freie Zeit in Anspruch nahm (bzw ich gab ihr diese Zeit freiwillig und gerne)

Angefangen hat es mit tierischen Zahnschmerzen. Kieferschmerzen. Die sich über den Kopf und bis in den Hals zogen. Teilweise bin ich nachts vor Schmerzen wach geworden und habe geheult vor Schmerz.

Zu der Zeit war ich am Anfang fast jede Woche, später sogar ne zeitlang jede Woche vor oder nach der Arbeit beim Zahnarzt. Füllungen erneuert, geröntgt gemacht und getan.....

Es ging dann immer mal ein paar Tage so, mit Tabletten.
Bis sich nach ungefähr 9 Monaten mehr durch einen "Zufall" herausstellte, das ich massiv mit den Zähnen knirsche. Ich bekam dann eine Schiene und die Schmerzen wurden erträglich.
Allerdings hatte ich mir bereits einige Zähne so kaputt geknirscht, das ich in den nächsten Jahren mehrere Zähne verlor und immer wieder Entzündungen hatte.

Aber das knirschen wurde immer besser und somit auch die Schmerzen weniger. Aber ich schätzte ich hatte Ca 2 Jahre Dauer Zahnschmerzen. Am Schluss hat es mir auch kaum mehr was ausgemacht.

Das klingt jetzt so zusammen gefasst nicht so schlimm, aber alles in allem habe ich gute 11 Jahre damit zugebracht. Und mittlerweile habe ich eine Zahnarzt Phobie. Ich war jetzt über 3 Jahre nicht mehr da. Und mir graut es davor. Außerdem hatte ich ja mittlerweile anderweitige Probleme.

Aber ich habe gerade das Gefühl, euch zu überlasten. Ich mach hier erst mal Schluss. Das waren jetzt die Jahre 2000 bis 2011 :muetzi:
Aber ich kann ja bei Gelegenheit ab dem Jahr 2011 weitermachen.

Für heute :flyingheart: liche Grüße

Blackpearl

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 Betreff des Beitrags: Re: Psychosomatische Beschwerden
BeitragVerfasst: Do 25. Jun 2015, 23:47 
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Registriert: Mo 2. Feb 2015, 17:34
Beiträge: 2970
Wohnort: Norddeutschland
Wenn Dich Dein Gefühl da mal nicht täuscht Perlsche :knutsch:

Alles liebe, Femmi

_________________
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 Betreff des Beitrags: Re: Psychosomatische Beschwerden
BeitragVerfasst: Fr 26. Jun 2015, 00:18 
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Registriert: So 8. Feb 2015, 19:27
Beiträge: 2592
Wohnort: da, wo ich gerade bin
Ich möchte auch gern dazu bei dir weiterlesen, schwarze Perle.

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 Betreff des Beitrags: Re: Psychosomatische Beschwerden
BeitragVerfasst: Fr 26. Jun 2015, 07:27 
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Registriert: Do 5. Feb 2015, 12:35
Beiträge: 2124
Zitat:
Aber ich habe gerade das Gefühl, euch zu überlasten. Ich mach hier erst mal Schluss. Das waren jetzt die Jahre 2000 bis 2011 :muetzi:
Aber ich kann ja bei Gelegenheit ab dem Jahr 2011 weitermachen.
Es tut mir immer wieder in der Seele weh zu lesen, für wie unbedeutend du dich hältst. Wer hat das getan, dass du so wenig Selbstwertgefühl hast? Ich erlebe dich hier als so ein bemerkenswert feiner und guter Mensch und ich glaube ziemlich fest, dass du so auch im realen Leben bist.
Auch ich würde gerne mehr von dir lesen und überlasten tust du hier sicherlich niemanden damit. Du belastet am meisten dich, durch die Geringschätzung deiner eigenen Person.

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 Betreff des Beitrags: Re: Psychosomatische Beschwerden
BeitragVerfasst: Fr 26. Jun 2015, 09:02 
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Nicht wegzudenken
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Registriert: Mo 2. Feb 2015, 14:25
Beiträge: 5205
Wohnort: Hamburg umzu
Danke Doris, das waren auch meine Gedanken.

Aber Blackpearl, möchtest Du diesen Thread nicht lieber abtrennen? Dieser Bereich ist öffentlich, weißt Du?

_________________
Ich bin lange genug fies zu mir gewesen.

https://womie-blog.de/ https://anne.wiesmann.name/

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