Buntes Grau

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BeitragVerfasst: Mo 26. Sep 2016, 11:31 
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"Er hat eine rustikale Methode, die Menschen zu Erfahrungen zu führen, die längerfristig Glücksgefühle mit sich bringen. Zu allererst schneidet er ihnen gerne mal das Wort ab. Er reißt sie aus der Endlosschleife, in der die meisten hängen, wenn sie in seiner Klinik ankommen, aus ihrem Grübeln über verpasste Chancen, eine oft wirklich schrecklichen Kindheit, traumatische Erfahrungen.

Dogs will, dass sie von ihren Stärken berichten, von ihren aktuellen Konflikten, er möchte sie packen, bei ihrer Ehre, ihrer Überlebenskraft. Dogs wirft Patienten auch schon mal hin, dass sie ihr Drama liebten, sonst würden sie es nicht kreieren, dass sie Spaß daran hätten, sich aufzuopfern [...]"

http://www.stern.de/gesundheit/psychoth ... 70418.html

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BeitragVerfasst: Mo 26. Sep 2016, 12:44 
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Geil. Mördergeil. Nur so geht's.

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Ich bin lange genug fies zu mir gewesen.

https://womie-blog.de/ https://anne.wiesmann.name/

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BeitragVerfasst: Mo 26. Sep 2016, 13:03 
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Zu dem möchte ich auch mal :itscoolman:

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Wenn es einen Glauben gibt, der Berge versetzen kann, so ist es der Glaube an die eigene Kraft.
(Marie von Ebner-Eschenbach)


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BeitragVerfasst: Mo 26. Sep 2016, 13:42 
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Für Menschen mit Traumata eher nicht geeignet.

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PiKa

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BeitragVerfasst: Mo 26. Sep 2016, 17:16 
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Doch, auch für die geeignet. Ich finde den Ansatz gut und schlüssig. Glaube, ich bin grad raus, weil ich ähnlich behandelt wurde :nachdenk: Anfangs sträubt sich alles, aber wenn man die "Bockphase" hinter sich hat und sich einlässt, geht es sehr schnell in Richtung besser.

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Lachen, um nicht weinen zu müssen.

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BeitragVerfasst: Mo 26. Sep 2016, 17:52 
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Grundsätzlich wäre ich vorsichtig. Es geht auch nicht darum ob sich etwas sträubt. Was ist bei dissoziativen Zuständen? Wege aus der Depression ist etwas anderes als Wege aus dem Trauma.

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PiKa

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BeitragVerfasst: Mo 26. Sep 2016, 19:42 
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Das stimmt, PiKa, hab ich auch die Erfahrung. Bei Trauma finde ich die Depression mehr als Erschöpfungsreaktion und Schutzfunktion.

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liebe Grüße
die Sina

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BeitragVerfasst: Mo 26. Sep 2016, 19:54 
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Gut dass duaufmerksam bist Sina. Bei Psychosen halte ich die Methode auch für ungeeignet.

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PiKa


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BeitragVerfasst: Mo 26. Sep 2016, 19:58 
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Aber Recourcenorientierung kommt auch für traumatisierte Menschen in Frage. Alleine lassen und in den Wald schicken ohne Essen eher nicht. Das ist dann aber traumaspezifisch für Jeden. Sport und Bewegung sind in Maßen gut. Meditation und Entspannung kann zu Dissoziation und Flashbacks führen.

Es kommt auf die persönlichen Trigger an bei Traumatisierungen.

Dass es zwischen Klient und Therapeut stimmen muss, ist überall wichtig.

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liebe Grüße
die Sina


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BeitragVerfasst: Di 27. Sep 2016, 09:44 
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Ihr nehmt ja auch nicht an, dass dort jeder mit der selben Meßlatte gemessen wird. Die Therapeuten werden schon genau über legen, was sie wem zumuten können.

Sich in seiner Diagnose gemütlich einzurichten, ist auf alle Fälle der falsche Weg. Und nur am Rande...ich hab neben der Depri noch ne Menge anderer Sachen attestiert bekommen...u.a. das Trauma. Hat trotzdem funktioniert :cooloda:

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Lachen, um nicht weinen zu müssen.

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BeitragVerfasst: So 2. Okt 2016, 12:03 
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Wow, danke!
Mein Psych ist auch ein bisschen so, stösst mich oft vor den Kopf mit unangenehmen Wahrheiten.

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Es ist nicht einfach, das Glück in sich selbst zu finden, aber unmöglich, es anderswo zu finden – Agnes Repplier


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BeitragVerfasst: Do 6. Okt 2016, 07:53 
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Zitat:
Ihr nehmt ja auch nicht an, dass dort jeder mit der selben Meßlatte gemessen wird. Die Therapeuten werden schon genau über legen, was sie wem zumuten können.

Sich in seiner Diagnose gemütlich einzurichten, ist auf alle Fälle der falsche Weg. Und nur am Rande...ich hab neben der Depri noch ne Menge anderer Sachen attestiert bekommen...u.a. das Trauma. Hat trotzdem funktioniert :cooloda:
Es war ein berechtigter Hinweis, nicht mehr und nicht weniger. Die wenigsten Therapeuten haben die nötigen Vorraussetzungen um Menschen mit Traumata angemessen behandeln zu können. Die Methoden von Herrn Dogs mögen bei Befindlichkeitsstörungen angebracht sein, nie und nimmer aber bei Menschen auf die sich meine Bedenken beziehen.

Eine Trauma-Diagnose zu haben bedeutet nicht zwangsläufig auch traumatisiert zu sein.
Zitat:
Sich in seiner Diagnose gemütlich einzurichten, ist auf alle Fälle der falsche Weg.
Ich kenne keinen einzigen Menschen mit Traumata aus der frühen Kindheit der sich mit seiner Diagnose gemütlich einrichtet. Die Realität ist, dass es oft Jahrzehnte dauert bis eine solche Diagnose gestellt wird, wenn überhaupt. Einen kompetenten Therapeuten zu finden ist wie das Suchen nach der Stecknadel im Heuhaufen.

_________________
PiKa

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BeitragVerfasst: Do 6. Okt 2016, 22:45 
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Zitat:

Eine Trauma-Diagnose zu haben bedeutet nicht zwangsläufig auch traumatisiert zu sein.
Meinst du, dass man nicht unbedingt unter den Folgen einer Trumatisierung leidet? Also keine PTB entwickelt?
Zitat:
Ich kenne keinen einzigen Menschen mit Traumata aus der frühen Kindheit der sich mit seiner Diagnose gemütlich einrichtet. Die Realität ist, dass es oft Jahrzehnte dauert bis eine solche Diagnose gestellt wird, wenn überhaupt. Einen kompetenten Therapeuten zu finden ist wie das Suchen nach der Stecknadel im Heuhaufen.
Da stimme ich Dir zu. Bei mir hat es auch sehr lang gedauert. Eine passende Therapie im medizinischen Sinne hab ich nicht gefunden, und eine Therapeutin auch nicht.

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liebe Grüße
die Sina


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BeitragVerfasst: Fr 7. Okt 2016, 06:07 
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Liebe Sina,
das meinte ich nicht. Manche bekommen die Diagnose ohne die Vorraussetzungen dafür zu erfüllen, das meine ich.
Es bezog sich auf "Sich in seiner Diagnose gemütlich einzurichten".

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PiKa

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